Freundeskreis Familie Adler

Im Juni 2016 haben wir als Kirchengemeinde Ehepaar Adler in ihren Dienst bei der Deutschen Indianer Pionier Mission (DIPM) ausgesendet, ihnen unsere Unterstützung zugesagt und so ihren Berufsstart begleitet. Immer wieder waren Adlers bei uns in der Gemeinde zu Gast, haben Gemeinschaftsstunden, Gottesdienste und Gruppenstunden (mit)gestaltet. So mancher erhält den Rundbrief, der über aktuelle Anliegen von deren Arbeit informiert und zum Gebet aufruft. Wir begleiten Adlers in der Fürbitte und unterstützen sie finanziell. Herzlichen Dank für alle Unterstützung – auch im Namen von Familie Adler!

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 19. September 2019 den Entschluss gefasst, diese Unterstützung neu zu definieren und in Form eines „Freundeskreis Familie Adler“ weiterzuführen.

Diejenigen aus unserer Gemeinde, die Familie Adler und ihre Arbeit im Gebet und/oder finanziell begleiten möchten, können sich über diesen Freundeskreis in den Blick bekommen und vernetzen. Auch kann der Freundeskreis etwaige Besuche von Familie Adler in unserer Gemeinde koordinieren. Auf unserer Homepage ist eine Rubrik „Freundeskreis Familie Adler“ zu finden, unter der aktuelle Informationen abgerufen werden können. Als Verbindungspersonen vor Ort stehen Matthias Heck und Manfred Giek zur Verfügung. Spenden für die Arbeit der DIPM und Familie Adler können Sie, – wie bisher auch – über unsere Bankverbindung tätigen. Wir leiten diese Spenden dann gern und wie gewohnt weiter.

Herzlich grüßt für den Kirchengemeinderat
Pfarrer Erdmann Schlieszus

Was macht ihr eigentlich während der Pandemie? ...eine Frage, die uns immer wieder direkt oder indirekt gestellt wurde.

Klar ist: Der Hauptbestandteil unseres Dienstes, nämlich die Zelttage selbst, fanden 2020 und finden 2021 nicht im Zelt statt.

Langeweile gibt es trotzdem nicht. Katharina gestaltete das Programm bei unseren Online-KinderBibelWochen (sog. WeBiWos) mit und Gabriel verantwortete die Technik Ebenso war Gabriel bei den Online-Angeboten für Erwachsene (Online-Zelttage) technisch und organisatorisch mitverantwortlich. Im April und Mai war er intensiv eingebunden in die Produktion der Lonsinger Missionstage der DIPM. Er baute gemeinsam mit anderen das Filmstudio auf, war verantwortlich für die Aufnahmen und bearbeitete und schnitt Videos. In den knapp 30 Videos stellen sich Missionsstationen der DIPM und einige Mitarbeiter vor, es gibt Predigten und Referate über aktuelle Themen und brandneue Berichte über die aktuelle Arbeit aus einzelnen Bereichen. Vorbeischauen lohnt sich!

Auch in der Begleitung von Gemeinden und ihren Leitern gab es Veränderungen. Viele Gemeinden in Deutschland stecken nach einem Jahr mit digitalen Alternativangeboten in einem Stimmungstief. Verstärkt sehen wir uns mit Themen wie Mitarbeiterschwund, Zwiespalt über den Umgang mit Hygieneregeln und Online-Müdigkeit konfrontiert. Die Sehnsucht nach persönlicher Begegnung ist groß. Daneben stellt sich immer wieder die Frage, wie es nach der Pandemie in den Gemeinden weitergehen soll. Ganze Arbeitszweige sind in manchen Gemeinden weggebrochen. Langfristig Angebote und Veranstaltungen zu planen, ist zu einer Herausforderung geworden: Können wir Präsenzveranstaltungen planen oder brauchen wir eine digitale Alternative? Die Verunsicherung an dieser Stelle ist groß. In all den Sorgen um die eigene Gemeinde geht vielen der "Blick nach außen" noch mehr verloren. Meist fehlen dafür Kräfte und Mitarbeiter.

Um Gemeindeleiter zu ermutigen, haben wir vom Zeltteam schon zweimal einen "ERmutigungs-Abend" mit Impuls, Austausch und Gebet angeboten. Natürlich ging auch das nur digital, aber die Teilnehmer haben es sichtlich genossen, mit anderen Gemeinschaft zu haben, die in ähnlichen Situationen stecken. Auch der gegenseitige Austausch über Alternativangebote hat sie inspiriert. Sogar von einem Perspektivwechsel konnten manche berichten: Weg von einer "Kommt her!"-Einladungskultur hin zu einer "Gehet hin!"-Sendungskultur. Bemerkenswert dabei ist, dass insbesondere Gemeinden, die schon vor der Pandemie auf Kleingruppen gesetzt hatten, während des letzten Jahres nicht geschrumpft, sondern sogar gewachsen sind. Unser Kollege Marcos Schulz geht in einem kurzen Referat näher auf die Chancen von Kleingruppen in der Gemeinde ein.

Nachdem es dieses Jahr keine Zelttage gibt, haben wir den Fokus 2021 auf die Erneuerung und Verbesserung der Zeltausrüstung gelegt: neue Stromverteilung planen und installieren, Ausleuchtung und Beschallung durch Investitionen verbessern, neues Zeltdach kaufen, Zeltzubehör ausbessern und reparieren, Aufbauanleitung zum Zelt erstellen, neue Sicherheitsvorschriften in die Unterlagen einarbeiten und umsetzen, neue Planen für die LKW-Wechselbrücken gestalten, kaufen und anbringen.

Wir freuen uns sehr, dass wir die neuen Planen bereits im Mai anbringen konnten. Für die Montage musste Gabriel an den Wechselbrücken Vorarbeit leisten: Rost entfernen, schleifen, grundieren, lackieren … Das war auch eine seiner Hauptaufgaben im Pandemiejahr.

An diesen Planen waren auch die Gemeinden in und um Hartmannsdorf (bei Kirchberg) beteiligt. Sie konnten das Zelt wegen der Pandemie leider noch nicht selbst erleben. Der bei ihnen geplante Zelteinsatz musste schon von 2020 auf 2021 verschoben und schließlich wieder abgesagt werden.

Die dafür eingegangenen Spenden haben sie trotzdem an die DIPM für das Zeltprojekt gespendet! So konnten wir einen nächsten großen Schritt vorwärts gehen. Wir sind den Spendern und Jesus dankbar für die schönen neuen Planen.

Die Weiterentwicklung der Veranstaltungstechnik und des weiteren Zeltmaterials steht nun an. Unser Ziel ist, dass alles bis April 2022 finanziert und realisiert sein wird. Wir wünschen uns, dass Jesus zeigt was wann dran ist, weil er den Überblick über alles hat.
Gabriel & Katharina Adler

Wir freuen uns, dass die Kirchengemeinde Schwieberdingen uns in diesen Dienst ausgesandt hat. Danke für eure Unterstützung! Wir wollen euch an Gottes Handeln in unserer Arbeit teilgeben. Alle zwei Monate bemühen wir uns einen Rundbrief zu schreiben. Hier erfahrt ihr aktuelle Gebetsanliegen, Familienneuigkeiten und was ihr durch eure Gebets- und finanzielle Unterstützung in unserem Dienst möglich gemacht habt!
Wer den Rundbrief gerne erhalten möchte, schreibe an: GabrielAdlerdontospamme@gowaway.dipm.de

Die DIPM ist ein reines Spendenwerk und somit werden auch wir als Familie durch Spenden finanziert. Wer nun gerne auch finanziell in das Reich Gottes investieren möchte und wem dabei unser Dienst am Herzen liegt, darf das gerne mit einer Spende tun:
Kontoinhaber: DIPM
BIC: GENODES1MTZ
IBAN: DE22 6409 1200 0049 5850 02
Vermerk: Familie Adler

Nähere Infos über die DIPM: www.dipm.de, Facebook/DIPM oder
https://www.youtube.com/channel/UC3jDSh6xyazLFan-ykzO9JA

Kontaktpersonen des Freundeskreis Familie Adler:

  • Manfred Giek, Tel. 07150/34184
  • Matthias Heck, Tel. 07150/33935