Faire Gemeinde – wir machen uns auf den Weg

Der „Blickpunkt-Gottesdienst“ Ende Mai zum Thema „Alles für die Tonne?“ hat zahlreiche Gespräche und ein neues Nachdenken über unseren Beitrag zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung ausgelöst.

Wir haben dieses Thema weiter verfolgt und der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 18. Juli beschlossen, der Initiative „Faire Gemeinde“ beizutreten.
Mit dem Beitritt zur Initiative „Faire Gemeinde“ möchten wir auch Impulsgeber sein und motivieren, auch im eigenen Lebensumfeld einen „fairen Lebensstil“ zu entwickeln.  

„Faire Gemeinde – wir handeln fair im Kirchenalltag“ ist eine Initiative von Brot für die Welt, die von unserer Landeskirche, dem Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung, dem Umweltaudit „Grüner Gockel“, dem Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. und der Diakonie Württemberg unterstützt wird.

In der Selbstverpflichtung heißt es: „Wir sind eine faire Gemeinde. Die Bedingungen, unter denen die Güter unseres täglichen Bedarfs hergestellt werden, und ihre Auswirkungen auf Mitmenschen und Schöpfung sind uns wichtig.“

Wir sind unterwegs - auf dem Weg zur Zertifizierung. Um diese zu erreichen, hat der Kirchengemeinderat sich darauf verständigt, zunächst drei Bereiche konsequent umzusetzen: Eine Verkaufsstelle für faire Produkte haben wir mit dem Weltladen schon. Wir beziehen Ökostrom aus regenerativen Energien und möchten Geschenke der Kirchengemeinde unter dem Titel „faire Geschenke“ weiter intensivieren. Schritt für Schritt werden wir dann weitere Bereiche wie „faire Bewirtung“, Müllvermeidung, „fair gehandelte“ Blumen, „faires Spielzeug“, „fairer Umgang mit Ressourcen“ ins Visier nehmen und prüfen, was wir umsetzen wollen. Eine Arbeitsgruppe dazu befindet sich gerade im Aufbau.

Haben Sie Interesse oder weitere Fragen? Dann sprechen Sie mich gerne an, ich bin zur Zeit noch Kontaktperson für diese Initiative vor Ort.

Pfarrer Erdmann Schlieszus