Abschied von der "Kleinen Galerie"

Liebe Gemeinde,

aus Altersgründen werde ich die Betreuung der"Kleinen Galerie" im Gemeindehaus Gartenstraße beenden. Als letztes habe ich vor ein paar Tagen eine Serie mit Gartenblumen ausgestellt. Diese scheint geeignet zu sein, um bis auf Weiteres als "Dauerschmuck" zu dienen.

Sollte sich jemand Geeignetes finden, der diese Arbeit weiterführen möchte, so stehen ihm etwa 20 verschiedene, fast fertige Bilderserien zur Verfügung. Außerdem habe ich noch einige neue Rahmen und Klemmstreifen, die ich gerne weitergeben kann.

Zusätzlich liegen in meinem Keller noch mehr als 60 Aufbewahrungsmappen mit den bereits gezeigten Bildern. 37-mal sind es jeweils 42 Bilder, 27-mal je 21 Bilder. Etliche Themen davon sind allerdings zeitgebunden und daher heute nicht nochmals zu verwenden.

Was die Beschaffung von Bildern anbelangt, so konnte ich auf eine größere Zahl eigener Fotos (meist von meinen Reisen, auch als Reiseleiter) zurückgreifen.

Abgesehen von den drei ersten Ausstellungen im Chor der Georgskirche in den Jahren 2003 bis 2006, sind ohne Unterbrechung 64 Serien im Gemeindehaus zu sehen gewesen. In den oben bereits erwähnten Mappen sind demnach mehr als 2 000 Bilder enthalten, die in den letzten 15 Jahren gezeigt wurden. Für die Gemeinde sind dadurch keinerlei Kosten entstanden. Einzige Ausnahme war die erste Ausstellung in der Georgskirche. Hier wurden gerahmte Bilderkopien von einem Aalener Verlag entliehen. Trotz aller Anstrengungen musste damals die Kirchengemeinde etwa 800 Euro übernehmen.

Die Arbeit mit Foto-Ausstellungen hat sich weit gespannt: Einige Wochen lang wurden Wilhelm Busch–Bilder auf Stellwänden in der Bücherei gezeigt, außerdem gab es eine Ausstellung in der Bruckmühle mit Fastnachtsbildern.

Parallel zur "Kleinen Galerie" existiert seit einigen Jahren eine ähnliche Ausstellung innerhalb des Kleeblatt-Pflegeheimes. Auch hier ist nun eine Dauerausstellung mit Bildern von Orchideen zu sehen.  

So viel zu Ihrer Information.

Es grüßt
Ernst Kuhlo

Lieber Herr Kuhlo,

für Ihren intensiven, (jahrzehnte-)langen und ausdauernden Einsatz um die "Kleine Galerie" danken wir Ihnen von Herzen. Aus so manchen Gesprächen mit Ihnen weiß ich, dass Sie diese Arbeit als "Dienst an der Gemeinde" verstanden haben. Zu unseren Gunsten haben Sie nicht nur sehr viel Zeit, sondern auch große finanzielle Ressourcen eingesetzt, damit die "Kleine Galerie" immer wieder gut bestückt war und weitergehen konnte. Die Bilanz ist beachtlich. Für heute danke ich Ihnen herzlich auf diesem Wege und verbinde es mit der Hoffnung, dass sich (trotz Corona) noch eine Gelegenheit findet, zu einer öffentlichen Danksagung bei Ihrer "Kleinen Galerie".

Für den Kirchengemeinderat grüßt
Pfarrer Erdmann Schlieszus