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Jahreslosung 2020

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
Markus 9,24

Wort zur Woche: Zuversicht, Stärke, Hilfe

"Grüß Gott" in alle Straßen und Häuser!

Die Corona-Krise … – sie nimmt uns gefangen, legt unser Leben an die Kette, verkleinert unseren Lebensradius, setzt unserem Lebensmut immer wieder zu.

Keine Schule, keine Arbeit (oder Homeoffice), das öffentliche Leben liegt lahm. Immer wieder spüre ich, wie wechselhaft und belastend diese Tage für Viele sind. Eine Mutter erzählt mir: "Wenn alle den ganzen Tag zuhause sind, hui - das ist ganz schön stressig und immer wieder 'funkt' es". Manch Ältere sagen: "Mir fällt die Decke auf den Kopf". Und neulich sah ich meine Konfirmanden und mir begegneten traurige und müde Gesichter. Zu den Herausforderungen des Jetzt-Alltäglichen kommt jedoch noch mehr: Die Ungewissheit. Und die fragt: "Wie geht es weiter?" – "Was kommt noch?" – "Wie lange dauert es noch?" – "Komme ich gut davon?" - "Wie geht es hinterher weiter?" Viel verlangt uns diese Zeit ab und manchmal wird einem schummrig vor Augen.

Meine Gedanken sind in den letzten Tagen an Ps.46 hängen geblieben. Da lesen wir:

"Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben."

Hilfe, Stärke, Zuversicht: Wie sehr wir das doch brauchen in diesen Tagen.
Wie gut, wenn Menschen mir zur Seite sind und mich stärken. Zuversicht, Stärke, Hilfe: Das möchte uns Gott sein. Für manche ist dieser Gedanke keine Frage. Andere beginnen jetzt neu zu fragen, was ist dran an der "Sache mit Gott"?  

Ich denke, dass unsere Seele in diesen Tagen Ruhepunkte und Vergewisserung braucht. Orte, Räume, Momente, an dem die Seele Ruhe findet und Atem holen kann. Finden wir solche Orte nicht, werden uns die Sorgen und Anforderungen dieser Tage früher oder später auffressen. So mag es gut sein, sich nicht jeden Abend stundenlang der Nachrichtenflut um das Corona-Virus auszusetzen. Wenig hilfreich ist es, wenn wir durch meditieren, was noch alles geschehen könnte.

Unser Landesbischof Dr. Frank Otfried July ruft in diesen Tagen zum täglichen Gebet:
Um 19.30 Uhr! Die Kirchenglocken laden uns ein. Egal, wie gewohnt wir das Beten im Moment sind, wir können uns gewissermaßen neben den Beter von Ps.46 stellen und mit unseren schwachen Worten oder schlicht mit einem Vaterunser zum Ausdruck bringen:

"Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben."

Betende Menschen sind wartende Menschen: Auf die helfende, 'not-wendende' und Lebensmut schenkende Kraft Gottes. Das gilt für unsere Not – und auch für die Notleidenden, die vor lauter "Corona" gänzlich in Vergessenheit geraten sind:
Die Flüchtlinge an der türkisch-griechischen Grenze, Menschen in den Flüchtlingslagern auf Lesbos, die Leidtragenden des Bürgerkrieges im Jemen oder die Hungernden im Südsudan. Gott möchte uns Zuversicht, Stärke und Hilfe sein: Uns hier und unserem Nächsten in der Ferne.

"Bleiben Sie mutig und munter – und weiter unter dem Segen Gottes."

In diesem Sinne grüßt
Pfarrer Erdmann Schlieszus.

Aktion "Wir helfen weiter"

Wir helfen weiter:

Wir als Ev. Kirchengemeinde helfen weiter – den Alltag in diesen Tagen zu bewältigen:
Durch Erledigung von Botengängen, Einkäufen oder bei kleinen Dingen im Haushalt
(Einzelheiten sind abzusprechen).  

Wenn wir Sie unterstützen können, melden Sie sich bitte in unseren Pfarrämtern.
Telefon Pfarramt Nord: 35710 (Pfr. Erdmann Schlieszus); Pfarramt Süd: 32635
(Pfr. Hartmut Stuber). Wir sorgen dann dafür, dass Ihnen weitergeholfen wird.

Wir kooperieren:
Mit der Kath. Kirchengemeinde, die das Projekt "Dich schickt der Himmel" anbietet.
Tel. 0163-4297747 – Lukas Gliniorz.

Wir verweisen: Auf die Leistungsangebote der Nachbarschaftshilfe, wenn Sie eine regelmäßige oder längerfristige Unterstützung im Alltag benötigen. Tel: 37360 – Frau Steinbach.

Diese Aktion wird unterstützt von der Gemeinde Schwieberdingen.

Mit unserem Internet-Auftritt möchten wir Sie informieren und Ihr Interesse wecken. Denn ein vielseitiges Angebot für Jung und Alt, Groß und Klein lädt ein - zum Dazukommen und zum Mitmachen.

Wir wünschen uns, dass viele Menschen in unserer Gemeinde

  • Heimat finden und Gemeinschaft auf dem Weg durch die Zeit erfahren
  • mit den Fragen des Lebens nicht allein bleiben
  • in der Frage des Glaubens Gewissheit finden

Besonders Neuzugezogenen wollen wir helfen, bei uns eine neue Heimat zu finden.
Für Ihre Anregungen, für Lob und Kritik haben wir ein offenes Ohr. 
Wir freuen uns über alle, die Gemeinde (er)leben und mitgestalten möchten.
Wir freuen uns auf eine persönliche Begegnung mit Ihnen!

Unsere aktuellen Termine und Veranstaltungen der nächsten Wochen finden Sie in der Rubrik AKTUELLES. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Hier finden Sie unsere Terminübersicht 2020.

Für Fragen, Wünsche und Anregungen stehen Ihnen die Ansprechpartner in unserer Gemeinde zur Verfügung.

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 01.04.20 | Geschützt vor Corona, bedroht in der Familie

    Die gute Nachricht zuerst: Rund zwei Wochen nach Inkrafttreten strenger Kontaktbeschränkungen als Reaktion auf die Corona-Pandemie „vermerken wir noch keine signifikante Häufung von häuslicher Gewalt“, berichtet Diplom-Sozialarbeiterin Christiane Scheible vom Verein „Frauen helfen Frauen“ in Ulm. Sie fügt aber hinzu: Dies könne sich „unserer Einschätzung nach jederzeit ändern“.

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  • 01.04.20 | Erste Dekanin Süddeutschlands gestorben

    Marianne Koch ist tot. Die erste Dekanin Süddeutschlands starb am Montag, 30. März, im Alter von 89 Jahren in Metzingen. Sie habe viele Frauen in der Landeskirche ermutigt, Leitungspositionen zu übernehmen, würdigte Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July.

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  • 01.04.20 | Beim Händewaschen ein „Vater unser“

    Beten beruhigt, findet die Stuttgarter Rundfunkpfarrerin Dr. Lucie Panzer. Mehr noch: Beten kann in Corona-Zeiten sogar beim Gesundbleiben helfen. Denn häufiges Händewaschen ist gerade jetzt wichtig - und wer pro „Waschgang“ ein „Vater unser“ betet, erfüllt dabei die von Medizinern empfohlene Dauer des Händewaschens.

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