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Jahreslosung 2021

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
Lukas 6,36

"Wort zur Woche"

Liebe Empfängerinnen und Empfänger des Wortes zur Woche,

kaum ein Satz von Jesus zeigt für mich seine Liebe zu uns so treffend wie dieser:

Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. (Joh. 10,11)

"Haha, Jesus, bitte was?!" Sicher hat Jesus damals in viele irritierte und lachende Gesichter geblickt: Seine Zuhörer und jedes Kind damals wußte doch: Es ist genau andersrum! Die Schafe zwischen Jerusalem und Bethlehem wurden nicht wegen ihrer Wolle gezüchtet, sondern sie wurden für Schlachtungen an den Tempel verkauft. Das Schaf lässt beim Opferkult sein Leben. Das Lamm wird geschlachtet, damit Menschen leben können! Was für eine verrückte Idee, dass der Hirte sein Leben lässt! Gerade zu ironisch: Der Hirte stirbt, damit seine Schafe leben!

Natürlich wussten die Leute da noch nicht, dass Jesus seinen Tod am Kreuz meint. Als er für unsere Schuld starb, damit sie uns nicht angerechnet wird und wir leben.

Haben Sie sich schonmal gefragt: Warum all das mit Kreuz und Tod und Auferstehung? Das ist doch brutal! Warum hat Gott nicht einfach vom Himmel her verlauten lassen, alle Schuld ist jetzt vergeben und gut ist? Warum brauchte es Jesus und sein Leiden?

Ich denke die Antwort liegt im Opferkult von damals. Alle antiken Kulturen glaubten, dass sie mit Opfern ihre Gottheiten versöhnlich stimmen würden. Genau von diesen Menschen wollte Gott damals verstanden werden. Klar! Also musste ein Opfer her: Und was wäre da gewaltiger, als sein eigener Sohn? Der Hirte selbst, der seine ultimative Liebe beweist, indem er sein Leben für die Schafe lässt! Uns heute kommt das mit den Opfern komisch vor, aber doch nur, weil es seit dem Christentum komisch ist! Seit Jesus das letztgültige Opfer brachte.

Warum also leben wir durch das Opfer des Hirten? Dazu eine kleine Geschichte:

Eine Mama und ihr Sohn fahren gemeinsam Auto. Im Fahrzeug ist auch eine Biene. Der Sohn ist allergisch auf Bienen, das kann wirklich übel enden. Also bekommt er Panik: "Mama, ich hab Angst! Hilf mir!" Und die Mama schlägt nach der Biene. Dann fährt sie weiter. Der Sohn rastet aus: "Da ist das Vieh doch noch! Warum hilfst du mir nicht?  Mach was!" Da zeigt die Mutter ihm ihren Zeigefinder, in dem der Stachel der Biene steckt. Beruhigt fahren beide weiter und freuen sich auf das Ziel. Die Biene ist noch da, aber sie hat ihren Stachel verloren.

Trotz des Opfers unseres guten Hirten können wir noch immer sterben. Aber wie die Biene hat auch der Tod seinen Stachel verloren, denn dank Jesus werden wir trotzdem leben.
Bleiben Sie gesund und seien Sie gesegnet!

Sebastian Mezger

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Wir wünschen uns, dass viele Menschen in unserer Gemeinde

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