Ein Abend, der die Zeit vergessen lässt

Mit einem wunderschönen Konzert konnten wir am 23. Juni 2017 bereits das 5. Stiftungsfest begehen. Der Kammerchor der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, unter der Leitung von Prof. Denis Rouger, schenkte uns Zuhörern einen unvergesslichen Abend. Mit dem Stück „Unser lieber Frauen“ von Max Reger eröffnete der Kammerchor den Abend musikalisch.

Nach diesem vielversprechenden Einstieg in den Abend berichtete der Stiftungsratsvorsitzende Herr Dr. Leibinger aus der Stiftungsarbeit der vergangenen Monate und konnte erneut eine positive Bilanz ziehen. Das Stiftungskapital konnte von 227.000    EUR im Gründungsjahr 2012 auf heute 384.000 EUR nahezu verdoppelt werden. Im vergangenen Jahr wurde wie geplant ein neues, weißes Parament beschafft. Für das Jahr 2017 stehen verschiedene Projekte zur Auswahl, über die noch entschieden werden muss. Insgesamt können 2017 jedoch 13.000 EUR eingesetzt werden. Das niedrige Zinsniveau führt weiterhin dazu, dass sich die Stiftung eher kleinen Projekten zuwendet. Nach dem Rechenschaftsbericht begrüßte Herr Dr. Leibinger den Chor und würdigte die internationale Bedeutung der Staatlichen Hochschule und deren Arbeit und übergab den Abend an Herrn Prof. Rouger. Der Konzertabend teilte sich in verschiedene Abschnitte auf.

Herr Prof. Rouger stellte den Chor kurz vor, gab vor jedem neuen Abschnitt eine kurze Einführung zu den Werken und Komponisten und stimmte uns Zuhörer auf die nachfolgende Musik ein, indem er uns auf die Besonderheiten der ausgewählten Stücke hinwies. Mit dem ersten Stück des 1. Abschnitts zeigte der Chor gleich zu Beginn seine musikalischen Facetten. Im Doppelchor von Felix Mendelssohn-Bartholdy „Warum toben die Heiden“, zeigte sich, dass der Chor sowohl die leisen, lyrischen als auch die kraftvollen, fortissimo Klänge beherrscht. Der Chorklang zwischen Männerstimmen und Frauenstimmen war ausbalanciert, das Programm vielfältig und abwechslungsreich. Jede der Chorstimmen konnte während des Konzerts ihre Stärke zeigen. Die klaren und schönen Höhen der Frauenstimmen, die sonoren und ebenso klaren Männerstimmen waren ein Genuss.

Und wie Herr Dr. Leibinger zum Schluss richtig feststellte: Wir Zuhörer vergaßen während dieser schönen Musik die Zeit, wurden von den Klängen aufgehoben und weggetragen und verließen die Georgskirche als Beschenkte.

Beim anschließenden Sektempfang mit Brezeln waren sich alle einig, dies war ein ganz besonderer Abend. Ein herzliches Dankeschön an alle helfenden Hände, die zum Gelingen beigetragen haben.
Susanne Müller-Link

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