Von Samba bis Dreivierteltakt in der Georgskirche

Am 7. Oktober 2016 feierte die Stiftung Georgskirche ihr viertes Stiftungsfest mit einem glänzenden Auftritt der Bosch Big Band.

Nach der musikalischen Eröffnung und der Begrüßung der Besucher durch Pfarrer Schlieszus gab der Vorsitzende des Stiftungsrates, Dr. Peter Leibinger, einen kurzen Bericht über die Arbeit der Stiftung.

Das Gesamtvermögen beläuft sich nun auf gut 367.000 Euro. Dies ist ein sehr erfreuliches Ergebnis, das den großen Zusammenhalt, die Spendenbereitschaft und die Identität mit der Georgskirche in unserer Gemeinde eindrucksvoll zeigt.

Die Stiftung betreibt eine sehr konservative Anlagepraxis. Trotz des großen Kapitalstocks steht durch die niedrigen Zinsen auf dem Kapitalmarkt allerdings zurzeit nur eine bescheidene Summe für Vorhaben zur Verfügung. Von den Zinseinnahmen muss nämlich zuerst ein Anteil dem Stiftungsvermögen zugeführt werden, um den Inflationsverlust auszugleichen. Die Stiftung kann daher im Moment nur kleine Zeichen setzen, wie es in diesem Jahr durch die Anschaffung des neuen weißen Altar- und Kanzelbehangs geschehen ist. Wir hoffen alle, dass sich die Zinssituation in nicht zu ferner Zukunft wieder normalisieren wird und die Stiftung dann auch mehr Handlungsspielraum gewinnt.

Nach diesem geschäftlichen Teil des Abends begann die Bosch Big Band, unter der Leitung von Josef Herzog, mit ihrem begeisternden Konzert. Musikstücke von Count Basie bis Peter Herbolzheimer brachten die Georgskirche zum "Swingen" und man sah manchen im Takt nickenden Kopf und wippende Schuhspitzen. Die Vokal- und Instrumentalsoli erhielten besonderen Applaus. Wir sind sogar mit ?Ulla in Afrika“ gewesen und konnten afrikanischen Rhythmus genießen.

In der Pause reichten hilfreiche Hände, denen besonders gedankt sei, den Besuchern ein Glas Sekt, Brezeln und Käsestangen. Unser Stiftungsfest klang aus mit anregenden Gesprächen zu diesem besonderen Ereignis.
Die Bosch Big Band hat uns noch ein großzügiges Geschenk gemacht: Sie hat an diesem Abend ohne Honorar für uns gespielt. Dafür bedanken wir uns herzlich.

Klaus Bolenz