Zweites Stiftungsfest der Stiftung Georgskirche

Am 24.10.2014 feierte die Stiftung Georgskirche in Schwieberdingen mit einem festlichen Konzert in der Georgskirche ihr zweijähriges Bestehen. Der Festakt wurde eröffnet durch ein Grußwort und einen kurzen Bericht des 1. Vorsitzenden der Stiftung, Herrn Dr. Peter Leibinger.

Die Stiftung ist sehr erfolgreich gestartet. Das Stiftungskapital ist in den zwei Jahren ihres Bestehens durch weitere Zustiftungen auf nun über 332.000 EUR gewachsen. Wir können uns daher dankbar freuen über die anhaltende Unterstützung. Trotz der niedrigen Zinsen auf dem Kapitalmarkt wird es auch in diesem Jahr möglich werden, aus dem Ertrag des Stiftungskapitals  neben der notwendigen Sicherung des Stiftungs-Kapitalwertes  zur Verschönerung unserer Georgskirche beizutragen. Es ist geplant einen weiteren Abendmahlskelch und ein neues Parament für Altar und Kanzel anzuschaffen.

In dem anschließenden Festkonzert hatten wir die Gächinger Kantorei und das Bach-Collegium Stuttgart mit Vokalsolisten unter der Leitung von Herrn Professor  Hans-Christof  Rademann zu Gast. Sie sangen und spielten die Bach-Kantaten  „Wachet! Betet! Betet! Wachet!“ und „Herz und Mund und Tat und Leben“.

Die einführenden Erläuterungen durch Herrn Professor Rademann und die dabei von Sängern und Musikern vorgetragenen Passagen aus den Kantaten ließen die Bach-Werke auch für einen Laien nicht nur zu einem musikalischen Genuss werden, sondern sie brachten Stimmen und Instrumente zum „Sprechen“ und weckten das Verständnis für die in der Musik dargestellten Aussagen. So wurde dieses Festkonzert zu einem eindrucksvollen und berührenden Erlebnis und einem Höhepunkt des Jahres. Dies drückte sich auch in dem stehenden Applaus aus, mit dem sich die Gemeinde bei Chor, Orchester und Solisten mit ihrem Dirigenten bedankte.

Bei dem anschließenden Stehempfang lebte dieses Konzerterlebnis in den Besuchern weiter und bestimmte viele Gespräche.

Wir können zurückblicken auf ein gelungenes und würdiges Stiftungsfest und sehen mit Zuversicht der Zukunft der Stiftung auch zur Stärkung unserer Gemeinde entgegen. Ein besonderer Dank gilt allen Gönnern und den ungenannten freiwilligen Helfern, ohne die das Fest nicht so harmonisch verlaufen wäre.

Klaus Bolenz