"Die Stiftung ist errichtet!" - Feierlicher Festakt in der Georgskirche am 17. Juni 2012

"Gemeinsam für die Zukunft der Georgskirche" - so könnte auch die Überschrift über dem Festakt lauten, in dem die Stiftung Georgskirche errichtet wurde. Es ist ein starkes Zeichen der Verbundenheit und Verantwortung, denn durch - sage und schreibe - 99 Gründungsstifterinnen und Gründungsstifter und nicht weniger als 170 Personen, die sogenannte Zustiftungen eingebracht haben, konnte die Stiftung mit einem großartigen Startkapital von 227.000 Euro ausgestattet werden. „Einzigartig", betitelte der Stiftungsbeauftrage der Landeskirche, Pfarrer Helmut Liebs, den Start dieser Stiftung, weil es in der Stiftungsgeschichte Württembergs wohl noch keine Gemeinschaftsstiftung gegeben hat, die durch so viele Gründungsstifter errichtet worden ist.

Karl Krell überbrachte die Glückwünsche des Ev. Kirchenbezirks, zumal die Stiftung Georgskirche die erste Stiftung im Dekanat Ditzingen ist.

Bürgermeister Gerd Spiegel überbrachte Grüße und Glückwünsche des Gemeinderats.

Graf Leutrum von Ertingen hob die Bedeutung der Georgskirche in seiner Geschichte hervor und freut sich, dass die Kirche auch über die Konfessionsgrenzen hinweg, ein Ort der Integration ist.

Pfarrer Erdmann Schlieszus erklärt den Vollzug des Stiftungsgeschäftes, bei dem viele der Gründungstiftenden unterschrieben haben.

Der Stiftungsrat nimmt als Leitungsgremium die Arbeit auf: Pfarrer Erdmann Schlieszus, Eckbert Link, Roland Wagner, Dr. Peter Leibinger, Claudia Holstein und Waltraud Drühe. Markus Josenhans fehlt auf dem Foto.

"Abschließender Dank" für einen großen und engagierten Einsatz: An die "Fürsprecher" der Stiftung, den Arbeitskreis Stiftung, an die Pfarramtssekretärinnen (nicht auf dem Bild) und an unsere Kirchenpflegerin.

Steinmetz Siegfried Duppel-Hablizel realisierte eine Idee von Albert Gunzenhauser und stiftete einen „Gründungsstein“, der an der Wehrmauer seinen Platz finden soll.

Der Festakt endete mit einem Schluss-Segen und einem Umtrunk im Kirchhof. Bei schönstem Wetter ging das Stiftungsfest mit vielen Begegnungen zu Ende. - Der offizielle Anfang ist gemacht. Bleibt zu hoffen, dass auch in Zukunft viele etwas für die Georgskirche übrig haben und die Stiftung durch Zuwendungen weiter „bedacht“ wird. Wie sich schon gezeigt hat, geschieht es bei „runden“ Geburtstagen, Ehejubiläen oder auch bei Trauerfällen: „….damit die Georgskirche eine gute Zukunft hat!“