Rückblick Frauenfrühstück am 22.11.2017

„Jeder ist seines Glückes Schmied“ lautete das Thema des 49. Frauenfrühstücks, zu dem sich eine große Zahl interessierter Besucherinnen im Gemeindehaus einfand. Geduldig wartete Sabine Heck auf einen Moment der Ruhe, um die vielen Gäste begrüßen zu können.

Gunilla Fritz und Renate Kocher

Das anschließende Flötenspiel von Gunilla Fritz und Renate Kocher über das keltische Volkslied Greensleeves fand, wie der Beifall zeigte, aufmerksame Ohren.

Gerne und ausgiebig bedienten sich die anwesenden Frauen am hervorragenden und gut sortierten Frühstücksbuffet. Als Überleitung zum Vortrag folgte ein weiteres Flötenstück; danach betrat Frau Grabowski das Podium.

Referentin Ilka Grabowski

Ihrer Familie zuliebe habe sie auf ihren Jugendtraum verzichtet, Schauspielerin zu werden, erwähnte sie. „Schauspielerin  zu werden auf dem Hintergrund eines christlichen Elternhauses war in den Fünfzigern völlig undenkbar. Erst als ich meinen Mann kennenlernte, konnte ich diesen Wunsch verwirklichen“.  Später bot ihr der Wunschberuf die Grundlage, Vorträge zu halten. So kam sie auch zum Thema Glück. Zunächst erläuterte sie, was wir gewöhnlich als Glück empfinden, was Glück ist und wie flüchtig es ist. Sie sprach von der Sehnsucht nach dem Glück und von den Illusionen, die wir Menschen  damit verbinden. Und sie machte deutlich, dass  alles, was wir unter Glück verstehen, wie Wunschberuf, Wunschpartner, Kinder zu haben, im Wohlstand zu leben, bei guter Gesundheit zu sein und ein hohes Alter zu erreichen, keine Glücksgaranten sind. Dass sie die einzelnen Themen mit ihrem eigenen Leben verband, machte ihren Vortrag  so authentisch. Schonungslos offen berichtete sie von den Höhen und Tiefen ihres Lebens. Sie ließ auch die dunkelsten Stunden nicht aus und erzählte, wie ihr das Wort aus Psalm 4, 9 zum Lebensanker geworden war: „Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, Herr, hilfst mir, dass ich sicher wohne.“ Zwölf Jahre lang lebte sie intensiv mit diesem Wort, das ihr Halt und Stütze wurde. Weil sie selbst erlebt hat, wie Gott seine Zusagen einhält, konnte sie auch uns ein lebendiges Zeugnis vom Wort Gottes geben. Und sie ermutigte uns, uns an Christus, unseren Erlöser, zu halten und den Zusagen der Bibel zu vertrauen und mit ihnen zu leben.

Ein Segensgebet beschloss diesen sehr eindrucksvollen Vortrag.

Allen Mitwirkenden, die dieses Frauenfrühstück mitgestaltet haben, sei für ihren großen Einsatz herzlich gedankt!

C. Wörz

Zum Vormerken:
50. Frauenfrühstück am 7. Februar 2018 um 9 Uhr – Herzliche Einladung zum Jubiläumsfrühstück mit dem Thema „Danke und die Welt bekommt ein anderes Gesicht" mit Andrea Eißler aus Ruit.